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Taylor bietet uns mit diesem Buch einen umfassenden und hervorragend recherchierten Bericht über einen Prozess, den es so in der Geschichte noch nie gegeben hatte, den es so eigentlich gar nicht hätte geben dürfen und den es so bislang leider noch nicht wieder gab - obwohl es an potentiellen Angeklagten ja nicht fehlte.Taylor beschränkt sich nicht auf einen Überblick. Er macht "Nürnberg" nachvollziehbar, er lässt uns hinter die Kulissen blicken und er überrascht mit Kritik - auch an eigenen Entscheidungen - die eine Betrachtung "50 Jahre danach" zwar unausweichlich mit sich bringen muss, die man aber dennoch in vielen Memoiren vergebens suchen wird. Respekt vor diesem Buch! Für die Bezeichnung "Standardwerk" ist der Autor allerdings stellenweise (wer könnte ihm das verdenken?) zu subjektiv. (aus amazon.de)
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