Das Recht im Dienst der Opfer schwerster Verbrechen
Lemkes Lauf zu sich selbst - Frankfurter Rundschau 17.03.2010 Willi Lemke ist ein Mann, der sich schon immer gut in Szene zu setzen wusste. Ein typischer Hans-Dampf-in-allen-Gassen, ausgestattet mit einer geradezu ansteckenden Energie. Seit ...
Fidel Castro (eigentlich Fidel Alejandro Castro Rúz) wurde am 13. August 1926 in Mayari in Kuba geboren. Er führte Kuba von 1959 bis 2008 als Regierungschef, und von 1976 bis 2008 als Staatspräsident.
Gemäss der „Fundación para los Derechos Humanos en Cuba“ (FDHC) soll Fidel Castro für folgende Taten verantwortlich sein:
- Für den Aufbau und Unterhalt eines Sytems der Unterdrückung der Menschenrechte und Freiheiten seit seiner Machtübernahme im Januar 1959;
- Für die massive und systematische Gefangennahme von politischen Gegnern, welche ohne Verteidigungsmöglichkeit in Isolationshaft physischer und psychischer Folter ausgesetzt seien;
- Für das Versenken eines Flüchtlingsschiffes am 13. Juli 1994, wobei 42 Menschen ums Leben kamen, 23 davon Minderjährige;
- Für die Ausübung der Todesstrafe an ca. 15’000 Personen während seiner Regierungszeit;
- Für den Transport von 149 Gefangenen in einem hermetisch verschlossenen Lastwagen, wobei während einer 11-stündigen Fahrt am 20. April 1961 neun Personen umgekommen seien.
Im Jahre 1978 habe es auf Kuba 15'000 bis 20'000 politische Gefangene gegeben. Heute anerkenne die Regierung noch 400 bis 500 Häftlinge als politische Gefangene an. Gemäss Amnesty International gab es auf der Insel im Jahre 1997 zwischen 980 und 2500 politische Gefangene. Seit 1959 seien über 500'000 Menschen durch sog. Repressionslager oder -zentren gegangen.
Trial Watch möchte daran erinnern, dass jede von nationalen oder internationalen Behörden verfolgte oder angeklagte Person solange als unschuldig zu gelten hat, bis ein rechtskräftiger Schuldspruch vorliegt.
Nationalität :
Cuba
Geburtsdatum :
13.08.1926
Alias :
Fidel Alejandro Castro Rúz
Letztes mal Gesehen :
Kuba
Kategorien :
Andere Folter Genozid Verbrechen gegen die Menschlichkeit