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Das Recht im Dienst der Opfer schwerster Verbrechen
  Germain Katanga
  Mathieu Ngudjolo Chui
 Arrest All Ituri Warlords
Anneke Van Woudenberg (HRW), article published in Le Potentiel
 En quête de justice: Poursuivre les auteurs de violences sexuelles commises pendant la guerre au Congo
Human Rights Watch, rapport de mars 2005 (pdf)
 Lubanga Chronicles
AEGIS Preventing Crimes Against Humanity
 Seeking Justice - The Prosecution of Sexual Violence in the Congo War
Human Rights Watch, March 2005 Report (pdf)
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Thomas Lubanga Dyilo

Kontext : DRK Suchen
Urteilsort : IStGH Suchen
Status : Laufender Prozess
Statusbeschreibung : Im März 2005 verhaftet und am 17. März 2006 an den IStGH überstellt; Anklage am 29. Januar 2007 bestätigt; Prozessbeginn am 26. Januar 2009
Funktion : Anführer der Union des patriotes congolais (UPC)
FaktenVerfahrenSchwerpunktKontext
Thomas Lubanga ist der Anführer einer politischen und militärischen Bewegung, der UPC (Union des patriotes congolais), eine aus der ethnischen Gruppe der hema zusammengesetzte Gruppe, die von Uganda aufgebaut wurde und später mit Ruanda alliert war. Bevor er seine eigene Gruppe gründete, war Lubanga militärischer Kommandant des Rassemblement congolais pour la démocratie - Mouvement de libération (RCD-ML), das damals eine dem Staat Uganda nahestehende Rebellentruppe war.

Der UPC werden Massaker vorgeworfen, die 2002 in Ituri, namentlich in der Umgebung von Bunia, dem Hauptort dieses östlichen Bezirks des Landes, begangen worden sind. Zwischen 2002 und 2003 sollen in der Minenstadt Mongbwalu und den anliegenden Dörfern über 800 Zivilpersonen durch die UPC getötet worden sein. Die Personen, die von den lendu abstammen, sollen besonders betroffen gewesen sein. Der Konflikt in Ituri, einer Region mit reichen Rohstoffvorkommen, schürt sich aus der Konfrontation verschiedener Milizen, und hat Massaker und Verschleppungen der Zivilbevölkerungen zur Folge. Seit Dezember 2004 seien über 100'000 Personen vertrieben worden sein. Die Vereinten Nationen und verschiedene NGOs haben wiederholt die zwangsweise Rekrutierung von Kindersoldaten durch die UPC des Thomas Lubanga angeprangert.

Radio Okapi, der Sender des UNO-Mission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUC), hat enthüllt, dass Lubanga verordnet habe, dass jede Familie in der von ihm kontrollierten Zone einen Beitrag zur Kriegsführung leisten müsse. Verlangt worden sei entweder eine Kuh, Geld, oder dass ein Kind der Familie Lubangas Truppen beitrete. Gemäss der ONU-Mission trifft man in den Rängen der UPC Kinder zwischen 10 und 16 Jahren an, bewaffnet mit Sturmgewehren der Marke Kalaschnikov.

Thomas Lubanga wurde am 19. März 2005 verhaftet und im Gefängnis von Makala in Kinshasa gebracht.
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Trial Watch möchte daran erinnern, dass jede von nationalen oder internationalen Behörden verfolgte oder angeklagte Person solange als unschuldig zu gelten hat, bis ein rechtskräftiger Schuldspruch vorliegt.
 Nationalität :
 Congo, the democratic republic of the
 Geburtsdatum :
 29.12.1960
  Letztes mal Gesehen :
  Den Haag (Niederlande)
  Zeitspanne der Fakten :
 09.2002 - 13.08.2003
  Urteilperiode :
  26.01.2009
  Kategorien :
  Kriegsverbrechen
  Letzte Änderung des Profils :
  25.01.2010
 
The Trial Proceedings of the International Criminal Court
Karin N. Calvo-Goller
icl

 

 

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