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 Bibliography of the Rwandan Genocide
Wikipedia
 Le génocide rwandais: comment il a été préparé
Human Rights Watch, avril 2006
 The Rwandan Genocide - How It Was Prepared
Human Rights Watch, April 2006
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Yussuf John Munyakazi Birindiro

Kontext : Ruanda Suchen
Urteilsort : IStGR (Ruanda) Suchen
Status : Angeklagt
Statusbeschreibung : Überweisung an die Ruandische Gerichtsbarkeit am 11. September 2007 durch den Strafankläger des ICTR beantragt; Ueberweisung am 27. Mai 2008 durch die Erstinstanzkammer des ICTR abgelehnt; Entscheid am 8. October 2008 durch die Berufungskammer bestaetigt
Funktion : Landwirt, Chef der Interahamwemiliz in Cyangugu
FaktenVerfahren
Yussuf John Munyakazi Birindiro wurde 1936 in der Gemeinde Rwamatamu, Präfektur Kibuye geboren. Er war als Landwirt in der Gemeinde Bugarama, Präfektur Cyangugu tätig. Daneben war er der Chef der MRND (Interahamwe)-Miliz in der Gemeinde.

Gemäss der Anklageschrift habe Munyakazi im Zeitraum von Januar bis Juli 1994 regelmässig Mitglieder der Interahamwe Bugurama und andere einflussreiche Mitglieder der MRND- Partei getroffen. Anlässlich dieser Treffen, welche an verschiedenen Orten in der Präfektur Cyangugu abgehalten wurden, sei zu Tötungen an Tutsis angestiftet worden, und wurden diese vorbereitet und organisiert.

So habe er am 28. Januar 1994 in Bugurama an einem Treffen teilgenommen, bei welchem von André Ntaguera ('verbindungen') gelieferte Waffen, Uniformen und Schuhe entgegengenommen wurden.

Anlässlich eines Treffens am 22. Juni 1994 im Haus von Léonard Bamenyayundi wurde der Plan gefasst die Tutsis, welche sich im Flüchtlingslager Nyarushishi versammelt hatten, zu töten. Die Interahamwe erhielt entsprechende Befehle. Am folgenden Tag soll Yussuf Munyakazi mit seinen Leuten der Interahamwe zugegen gewesen sein, um den Plan auszuführen.

Am 11. und 13. April 1994 habe er, gemeinsam mit der Interahamwe Bugurama, in der Kathedrale von Cyangugu Zuflucht suchende Tutsis angegriffen.

Am 16. April soll er mit der Interahamwe Bugurama, unter Einsatz von traditionellen sowie von Feuerwaffen, hunderte von Tutsis, welche in der Pfarrei Nyamasheke Schutz suchten, angegriffen und getötet haben. Auf dieselbe Weise sollen am 29. April 1994 in der Pfarrei Shangi (Gemeinde Gafunzo), sowie am 30.April 1994 in der Pfarrei Mibilizi (Gemeinde Cyimbogo), hunderte Tutsis den Tod gefunden haben.

Weiters wirft man ihm vor, am 13. und 14. Mai 1994 gemeinsam mit der Interahamwe Bugurama tausende Tutsis, welche in Bisesero Schutz suchten, angegriffen und getötet zu haben.

Munyakazi floh nach dem Völkermord nach Zaire, hielt sich ab 1997 angeblich in Kongo-Brazzaville auf und ließ sich Ende 2000 wieder im mittlerweile in Demokratische Republik Kongo umbenannten Zaire nieder. Er lebte in der Region Tshikapa, einem von Schmugglern beherrschten Diamantenfördergebiet im Südwesten des Kongo an der Grenze zu Angola. Dort nannte er sich "Mzee Mandevu" und gab sich als Imam aus, obwohl es dort keine Muslime gibt.
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Trial Watch möchte daran erinnern, dass jede von nationalen oder internationalen Behörden verfolgte oder angeklagte Person solange als unschuldig zu gelten hat, bis ein rechtskräftiger Schuldspruch vorliegt.
  Letztes mal Gesehen :
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  Zeitspanne der Fakten :
 01.01.1994 - 31.07.1994
  Kategorien :
  Genozid
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  Letzte Änderung des Profils :
  09.10.2008
 
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