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Das Recht im Dienst der Opfer schwerster Verbrechen
  Philippe Biamby
  Raoul Cedras
  Joseph Michel François
 Complaint for Torture; Attempted Extrajudicial Killing; Torture; Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment; Violence Against Women and Crimes Against Humanity; and War Crimes.
Plaintiffs file a civil suit against Defendant Emmanuel “Toto” Constant
 Ex-Haitian Strongman Sued Over Attacks
Constant has been sued by three women
 Judgment of the US Second Circuit Court of Appeals
1 December 2009
 Ordonnance de renvoi en jugement
Pdf
 Rudolf Hickel sprach vor 150 Zuhörern im franz. K - Schwäbisches Tagblatt
20.03.2010
Reutlingen. ?Das Bankensystem in toto ist ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit geworden.? Hickel fand Dienstagabend markige Worte zur Wirtschaftskrise, warf den ...
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Emmanuel Constant

Kontext : Haiti Suchen
Urteilsort : Haiti Suchen
Status : Verurteilt
Statusbeschreibung : Verurteilt in absentia wegen Mordes aufgrund seiner Rolle im Massaker von Raboteau
Funktion : Generalsekretär der paramilitärischen Organisation FRAPH (Front Révolutionnaire Armé pour le Progrès d’Haïti)
Fakten VerfahrenSchwerpunkt
Nach Haitis erster friedlichen Machtübergabe im Jahre 1996 wurde für kurze Zeit eine verfassungsmässige Ordnung geschaffen: die haitische Justiz führte Untersuchungen bezüglich der durch das militärische Regime begangenen Menschenrechtsverletzungen durch. Constant war gemäss haitischem Strafgesetzbuch angeklagt der kriminellen Verschwörung und Unredlichkeit. Als Urheber und/oder Mitschuldiger des Massakers von Raboteau wurde er ebenfalls angeklagt des Mordes und des versuchten Mordes, der tätlichen Beleidigung und Körperverletzung, unrechtmässigen Festnahme und Verhaftung von Personen, gefolgt von Folter, Plünderung sowie des Diebstahls, der Beschädigung und Zerstörung von Eigentum und der Verbrechen und Vergehen gegen die Verfassung.

Am 16. November 2000 verurteilte ein erstinstanzliches haitisches Gericht Constant in absentia wegen Mordes aufgrund seiner Rolle im Massaker von Raboteau, eines von militärischen/paramilitärischen Streitkräften geführten Angriffes gegen die Zivilbevölkerung. Der Prozess stützte sich auf Theorien über die Verantwortung und Mitschuld der Mitglieder der Kommandogewalt. Das Gericht war der Meinung, dass die Unterdrückung der Zivilbevölkerung systematisch und landesweit durchgeführt worden war. Es wurde besonders erwähnt, dass Gonaïves, und insbesondere Raboteau, in den Jahren nach dem Putsch Zielscheibe der Repression gewesen war und dass die Führerschaft sich dessen wohl bewusst gewesen war. Auch war das Gericht der Ansicht, dass der Angriff geplant und vom nationalen Militär und von zivilen Führern vertuscht worden sei.

Emmanuel Constant wurde vom Gericht zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt. Verurteilte, die sich ergeben oder festgenommen werden, haben gemäss haitischem Strafprozessgesetz das Recht auf Eröffnung eines neuen Verfahrens. Das Gericht erliess ebenfalls ein Zivilurteil zu Lasten der Angeklagten. Danach soll den Opfern Schadenersatz von 1 Milliarde gourdes (ca. 43 Mio. US$) bezahlt werden.

Im Dezember 2004, eine US NRO, der "Center for Justice and Accountability" (CJA), hat einen Zivilprozess wegen außergerichtliche Hinrichtungen, Folter, Grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung, Gewalt gegen Frauen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Constant eingeklagt.

Im Juli 2008 wurde Constant in Brooklyn, New York, wegen Hypothekenbetrug zu 15 Jahren Haft verurteilt, von wo aus er zurück an Haiti überwiesen wurde, um eine lebenslängliche Haftstrafe abzusitzen.

Der Zivilprozess, von CJA eingelegt, führte zum Strafurteil vor dem New Yorker Bundesgericht. Constant wurde zur Auszahlung von $19 Million an drei Frauen, die Gruppenvergewaltigung und andere Gewalt überleben haben, verurteilt. Constant wurde der Folter, inkl. Vergewaltigung, Versuch von außergerichtliche Hinrichtungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig befunden.

Am 1. Dezember 2009 hat das Berufungsgericht das Strafurteil bestätigt.
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Trial Watch möchte daran erinnern, dass jede von nationalen oder internationalen Behörden verfolgte oder angeklagte Person solange als unschuldig zu gelten hat, bis ein rechtskräftiger Schuldspruch vorliegt.
 Nationalität :
 Haiti
 Geburtsdatum :
 27.12.1956
  Alias :
  Toto
  Letztes mal Gesehen :
  Queens, New York
  Zeitspanne der Fakten :
 10.1991 - 10.1994
  Urteilperiode :
  10.2000 - 16.11.2000
  Kategorien :
  Folter
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  Letzte Änderung des Profils :
  10.03.2010
 
icl

 

 

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